Schockierende(?) Erfahrungen aus der Kindheit/Jugend

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Schockierende(?) Erfahrungen aus der Kindheit/Jugend

Beitragvon Aericura » 31. Jan 2011, 18:33

Nach der Jugendprache möchte ich auch das Verhalten der jungen Menschen ansprechen.

Wie ist euer Eindruck? Verroht unsere Jugend? Wann fängt das alles an?

Liegt das am Fernsehen? Computerspielen? Musik? Bravo und Co.? Oder ist die Gesellschaft insgesamt schuld?

Um die Diskussion in Gang zu bringen, erzähle ich euch mal ein Ereignis aus eigener Erfahrung:
Als ich in der zweiten Klasse war, hat ein Junge aus der Parallelklasse versucht, mich zu vergewaltigen.

Das klingt jetzt dramatisch, ich weiß. ABER: Zu seiner Verteidigung muss ich dazu sagen, dass ich nicht glaube, dass er wusste, was er da tat. Er hat wahrscheinlich sowas im Fernsehen gesehen und wollte es dann ausprobieren, wie Kinder so sind.
Das habe ich damals natürlich nicht so nüchtern gesehen. Ich war völlig fertig. Er hat mich danach sogar noch bedroht: Er wollte mich verprügeln, wenn ich petze (Ich hab gepetzt und er hat mich nicht verprügelt :P).

Vielleicht entlockt euch im Nachhinein vielleicht noch ein Detail ein Schmunzeln: Er wusste nämlich nicht nur nicht, was er da tat, sondern auch nicht, wie das eigentlich geht, was er da zu tun gedenkt. Er wusste nicht, dass Sex etwas mit Genitalien zu tun hat. Er hat mich gezwungen, mich auszuziehen und dann hat er sich nackt auf mich gelegt.
Er wollte mich auch küssen. Aber wenn er gewusst hätte, dass das Ding "Zungenkuss" heißt, hätte er vielleicht nicht nur seinen Mund auf meinen gedrückt und ihn auf und zu gemacht, wie ein Fisch. :auweia:

So, jetzt hoffe ich, dass der/die Eine oder Andere etwas zu dieser Diskussion beitragen kann. Ihr müsst euch auch nicht an meinem Beispiel entlanghangeln, wenn ihr nicht wollt. ;)
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Re: Schockierende(?) Erfahrungen aus der Kindheit/Jugend

Beitragvon Lost Empathy » 31. Jan 2011, 23:23

Naja, alle Jugendlichen kann man nicht über einen Kamm scheren, das wäre unfair - es sind auch wirklich liebe dabei. Sogar welche für die ich meine beiden Hände für ins Feuer legen würde.
Allerdings ist deutlich zu merken das Jugendliche immer gewalttätiger werden - wie schon erzählt, befindet sich mein Arbeitsplatz in einer Hauptschule und ich betreue Jugendliche für eine Stunde wenn sie noch Nachmittagsunterricht haben.

Es ist echt unglaublich wie brutal sie gegeneinander vorgehen - nicht nur verbal, sondern auch tätlich.
Nicht mal vor wirklich alten Rentnern aus dem nebenan gelegenen Altenwohnstift machen sie halt, wenn diese versuchen sich zu unserer Bücherei durchzuschlagen. Leider musste ich schon das ein oder andere Male dazwischen gehen und netten Omas Geleitschutz geben, weil einige Teenager dabei waren ihr den Rollator umzustoßen, ihr die Tasche weggenommen haben und sie wüst beschimpft haben. Wenn ich so etwas sehe, bekomme ich ehrlich gesagt Brechreiz. Vor kurzem sah ich unsere Praktikantin jämmerlichst weinen. Sie ist wie ich Körperbehindert, deswegen wurde sie über Tage gemobbt, geschlagen und getreten. Das selbe haben Jugendliche auch mit mir versucht als ich meine Arbeitsstelle das erste mal antrat. Es hat mir wirklich im Herzen weh getan - und ich hab natürlich Schritte gegen diese Biester eingeleitet.

Ich würde die Schuld für so etwas allerdings nicht in Filmen oder Spielen suchen - das ist viel zu einfach. Es würde sich lohnen mal das Erziehungssystem zu überdenken, denn da wurde schon viel zu lange geschlampt. Bringt man Kindern schon von Klein auf bei, was Achtung, Respekt und Anstand ist - dann passiert sowas eher nicht. Kinder brauchen zudem Eltern, die Zeit mit ihnen verbringen, ihnen zuhört und sie leitet - leider sind wir da keine wirklichen Vorbilder.

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Re: Schockierende(?) Erfahrungen aus der Kindheit/Jugend

Beitragvon Aylen » 1. Feb 2011, 06:39

Ich muss Lost vollkommen recht geben...die Schuld darf man nicht bei Spielen oder Filmen suchen...
Fangen wir doch so an: Was prägt uns? Und unser gesamtes Leben? Was macht uns zu dem was wir sind`?

Auch ich musste schlimmes durchleben...und der beginn von allem unglück begann ebenfalls in der Grundschule...immer mehr schlimme Dinge geschahen und brachen mich nach und nach. Doch der größte Fehler, den wir begehen können ist alles in uns hinein zu fressen und zu versuchen uns so zu verbiegen, das es den anderen recht ist...dies war auch immer mein Fehler...was den großen Nachschlag mit sich führte, das ich letzten Endes einen Nervenzusammenbruch erlitt...

Aber genug von mir...ich bin der Meinung, unsere Gesellschaft ist vollständig am A****.
Entschuldigt meine Wortwahl aber anders kann man es nicht ausdrücken.

Viele versuchen sich aus der Realität zu entwinden und dies geht eben mit Spielen, Filmen oder gar Büchern am einfachsten...aber wieso auch nicht?

Aber auch schlechte/ schlimme ereignisse haben einen guten Kern...den ich z.b. habe durch alles schlimme gelernt, die Krallen auszufahren und mir nichts mehr gefallen zu lassen. Auch wenn ich hin und wieder in die alten Muster zurück falle und es allen recht machen möchte, bleibe ich mir mittlerweile zum großteil treu.
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Re: Schockierende(?) Erfahrungen aus der Kindheit/Jugend

Beitragvon Aericura » 1. Feb 2011, 08:12

Ich denke auch nicht, dass Spiele und Fernsehen allein Schuld sind. Aber in manchen Fällen haben sie einen sehr großen Einfluss... schon allein aus dem Grund, dass Fernseher und Computer für viele Menschen die einzige "Bezugsperson" ist. Wenn sie dann mit Spielen oder Filmen in Kontakt kommen, für die sie noch zu unreif sind, hat das schlimmere Konsequenzen, als wenn sie ein intaktes Umfeld hätten.

Aber Schuld ist das ganze Umfeld. Ich habe ein Video zum Thema Jugendgewalt gesehen, in einem der Kommentare steht, dass die Lehrer angeblich nur noch aufpassen würden, dass niemand stirbt. Selbst, wenn das gelogen ist, scheint es mir nah an der Realität zu sein: Eltern haben keine Zeit, weil sie arbeiten müssen (in einer Leistungsgesellschaft muss man nicht lieben, sondern funktionieren). Freunde und Geschwister befinden sich oft in derselben Situation wie man selbst. Lehrer sind überfordert, schauen weg.
Ich werde mal eine Freundin, die auf Lehramt studiert, fragen, ob sie im Vorlesungsverzeichnis Kurse gesehen hat, in denen gerade dieses Problem angesprochen wird. Ich habe nämlich den Verdacht, dass Lehrer auf den Stoff vorbereitet werden, den sie den Schülern später mal vermitteln sollen, und auf Lehrmethoden, aber nicht auf die besten Verhaltensweisen bei Gewalt auf dem Schulhof.

Irgendwie schiebt man bei diesem Thema immer die Lehrer vor: Die Kinder beginnen auf dem Schulhof, wo sie sich an schwächeren Mitschülern vergreifen, also müssen Lehrer und überhaupt das ganze Schulsystem Schuld sein. Allerdings glaube ich, dass Freunde und Familie einen größeren Einfluss auf das Kind haben, als die Lehrer. Wenn die Eltern mit ihrem Verhalten signalisieren "Ich hab für dich keine Zeit. Wende dich bloß nicht an mich!" und die Freunde sich ebenfalls prügeln... Wonach richten sich die Kinder wohl?
Und an der Leistungsgesellschaft sind nicht die Lehrer (in ihrer Funktion als Lehrer) schuld und auch nicht die gewaltbereiten jungen Menschen, sondern alle Menschen in ihrer Funktion als Konsumenten und Anwerber auf einen Arbeitsplatz. Hinzu kommen die Unternehmen im In- und Ausland. Die ganze Welt wirkt auf die wirtschaftliche Situation eines Landes ein.
Versteht mich jetzt nicht falsch: Ich sage nicht, die ganze Welt sei schuld an unseren gewaltbereiten Jugendlichen. Ich sage, die ganze Welt trägt ihren Teil zu unserer Leistungsgesellschaft bei (was in anderen Ländern aber auch nicht anders ist). Die Leistungsgesellschaft (also das ständige funktionieren bis an die absolute Leistungsgrenze) nimmt vielen Eltern die Kraft (und oft auch die Lust), sich ausreichend um ihre Kinder zu kümmern. Die suchen sich ihre Anerkennung woanders. :knueppel:
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Re: Schockierende(?) Erfahrungen aus der Kindheit/Jugend

Beitragvon Sofian » 1. Feb 2011, 13:54

Ich selber zähle mich mit meinen fast 22 Jahren immer noch zu dem, was "Jugend" heißt. Und deshalb stelle ich mir die Frage: Was hat meine Generation oder auch die Generation meiner Brüder falsch gemacht?

Die Jugend heute verroht nicht, sie hat nur andere Ausdrucksweisen für die selben Probleme, die wir auch hatten, als wir 13, 14, 15 waren. Diese Ausdrucksweisen werden maßgeblich von den Medien und vorallem der Musik diktiert. Ist euch mal aufgefallen, das alle Personen des Personenkreises, der sich durch Gewalt und Respektlosigkeit auszeichnet, deutsch-türkischen "Gangsta- Rap" hören? (Wobei der Kehrsatz hier nicht gilt! Nicht alle, die diese Musik hören, sind zwielichtige Individuen) Hinzu kommt unsere Gesellschaft, die sich darüber definiert, wie erfolgreich jemand in seinem Beruf ist.

Durch diese beiden Tatsachen, den Einfluss der Medien und die Leistungsgesellschaft, schaffen einen Raum, in dem die wirtschaftlich gescheiterten Personenkreise ihr Dasein fristen und in dem statt dem wirtschaftlichen Erfolg andere Parameter wie "Ehre", "Männlichkeit" und ähnliches als Statusbestimmend angesehen werden. Dies wiederum führt dazu, das die eigentlich in einer gesellschaftlichen Konvention festgelegten Werte durch neue, an diese Subgesellschaft angepasste Normen ersetzt werden. Und dies führt selbstverständlich zu einem Konflikt in der Gesellschaft.

Nimmt man jetzt noch hinzu, das Kinder, die in dieses Milieu hineingeboren werden und somit durch Eltern und Freunde noch tiefer hineingezogen werden, kein anderes Milieu kennen und es somit als Normalität ansehen, nur den Menschen Respekt zuzugestehen, die sich nach ihren Parametern durchgesetzt haben, und sich dieses Milieu als Hauptmilieu unserer Hauptschulen definiert, bekommen wir sozial bedenklich Brutstätten für solches Gedankengut.

Allerdings darf man dies nicht als Gesamteindruck von der Jugend nehmen, denn dieser Teil ist, wenn gleich er der auffälligste und für unsere lieben Medien auch der Sensationsträchtigste Teil ist, nicht repräsentativ für unsere Jugend. An unseren Gymnasien und Realschulen herrscht immer noch ein anderer Ton, dort ist diese Jugendkultur nicht so vertreten, weil sie nach der 6ten bzw. nach der 9ten aussortiert wird, da sie sich nicht anpassen kann.

Dein Eindruck, Lost, bezieht sich also nur auf die Hauptschüler, und die sind leider in der heutigen Zeit nicht mehr die angehenden Handwerkslehrlinge, die sie noch in den 80er oder 70er waren, sondern sie sind zum großen Teil schon durch ihr heimisches Umfeld auf Perspektivlos getrimmt und haben kaum einen Antrieb, etwas zu machen (Auch wenn ich ein paar löbliche Ausnahmen kenne) und sind damit prätestenierte Sozialhilfeempfänger der Zukunft.

Leider führt der einzige Weg, diese Gruppe zu Sozialisieren, über die Bildung. An dieser Stelle sind dann wirklich die Lehrer gefragt, sie müssen hier anpacken, weil die Eltern an dieser Stelle bereits versagt haben. Hauptschulklassen müssten auf eine Größe von maximal 10-12 Personen begrenzt werden und es müssten an Hauptschulen mehr, vor allem männliche, Lehrkräfte arbeiten. (Was nicht gegen Frauen als Lehrer geht, aber ein Mann findet bei solchen Jugendlichen oft mehr Respekt als eine Frau) Ihnen muss durch die Schule die Perspektive aufgezeigt werden, die ihnen von ihren Eltern nie gezeigt wurde, um den Weg raus aus dem Teufelskreis zu zeigen. Wenn ihnen das nicht gezeigt wird, wird es deren Kindern genau so ergehen.

LG Sofian :D
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Re: Schockierende(?) Erfahrungen aus der Kindheit/Jugend

Beitragvon Aylen » 1. Feb 2011, 14:12

*Hust* ich war auch nur auf der hauptschule :bigboss: und aus mir ist auch was geworden....dort war ich jedoch, da ich unterfordert war und mir meine Pferde und Tiere wichtiger waren...
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Re: Schockierende(?) Erfahrungen aus der Kindheit/Jugend

Beitragvon Aericura » 1. Feb 2011, 15:28

Ich wollte es jetzt nicht unbedingt auf den deutsch-türkischen "Gangsta-Rap" ausrichten, obwohl ich das Gefühl habe, dass es bei echten Schlägereien meistens Hopper, Rechte oder schlecht bis gar nicht integrierte Menschen aus islamischen Ländern sind... Zumindest sind das die, die am häufigsten publik werden...

Was ich nicht dazugesagt habe: Ich selbst sehe auch nicht nur Schlechtes an den jungen Menschen (mit fast 21 gehöre ich da übrigens ebenfalls dazu, Sofian ;)). Ich kenne ja mindestens zwei prima Gegenbeispiele: Meine Halbgeschwister. Aber das ist wohl nur mein guter Einfluss. :hauruck:

Ich meinte auch nicht, dass die Lehrer sich da raushalten sollen. Ich sage nur, dass sie im Normalfall nicht viel erreichen können, weil der Einfluss, den sie auf ihre Schüler haben, meist nicht groß genug ist. Meist sind Lehrer eben die, die da vorne an der Tafel stehen, aber selten wirkliche Ansprechpartner. Vor allem, wenn man in späteren Schuljahren für jedes Fach einen anderen Lehrer hat. Ich würde mich auch niemandem Anvertrauen, den ich nur einmal in der Woche für 45 Minuten sehe.

Allerdings frage ich mich, ob man wirklich sagen kann, dass die Gymnasiasten am vernünftigsten und die Hauptschüler die perspektivlosen Schläger sind. Meine Halbschwester geht ans Gymnasium, aber das dortige Umfeld lässt mich daran zweifeln. Wenn man am eben genannten Schema fethält, kann es ja nur allerhöchstens eine Regelschule mit zwei zusätzlichen Schuljahren sein.

Andererseits leistet das Schulsystem selbst sicher auch einen nicht geringen Beitrag zur Perspektivlosigkeit der Hauptschüler (ich pauschalisiere das jetzt mal). Wer an die Hauptschule geht, ist dadurch ja schon stigmatisiert. Selbst, wenn er talentiert und klug ist. Klugheit ist ja leider kein garant für einen guten Schulabschluss. Da zählt anscheinend eher das Auswendiglernen und das Beliebt-machen bei den Lehrern. Die Hauptschule ist sozusagen das Auffangbecken für den sozialen Abfall von morgen. Ganz nebenbei zitiere ich mal die Videobeschreibung einer Doku über Hauptschulen:

In kaum einem anderen Land werden Schüler so gnadenlos selektiert wie in Deutschland. Wer es nicht aufs Gymnasium oder wenigstens die Realschule schafft, landet ganz unten: in der Hauptschule.


Vor allem der zweite Satz sagt eine ganze Menge aus, wie ich finde. Wenn man die Trennung erst einige Jahre später vornehmen würde (vielleicht nach der 6. oder 7. Klasse, statt nach der 4.) hätten die Kinder wenigstens ein wenig Zeit, Talente zu entdecken und erste Kompetenzen zu entwickeln.
Ein Problem ist ja, dass meist die Noten und die Eltern entscheiden, wo das Kind ab der 5. Klasse hingeht. Das Kind selbst will für gewöhnlich da hin, wo auch die Freunde hingehen. Wenn man den Kindern noch ein paar Jahre "geben" würde, wären sie vielleicht eher in der Lage, einzuschätzen, wo sie hingehen wollen und was sie sich zutrauen.
In manchen Bundesländern gibt (oder gab?) es eine Orientierungstufe, habe ich gehört. Kann vielleicht jemand was dazu sagen? In Thüringen gibt es sowas nicht. Bei uns heißt "Orientierungsstufe", dass die Kinder den entsprechenden Schultypen zu Beginn der 5. Klasse längst zugeteilt sind, aber in der 7. Klasse das Niveau am Gymi sprunghaft ansteigt, sodass viele Kinder abgehen. Wie das an anderen Schulytpen in Thüringen ist, weiß ich nicht.
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