Migräneanfälle?

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Migräneanfälle?

Beitragvon Aylen » 8. Aug 2010, 15:41

Hey, ihr Lieben!
Da Migräne iin meinem Leben leider oft eine Rolle spielt, dachte ich mache ich mal ein Thema auf, in dem wir uns Austauschen und darüber reden können.
Also meinen ersten Anfall hatte ich mit 18Jahren, an Davids 20 Geburtstag^^
Es begann mit Lähmung, der linken Körperseite (Hand, Wange,Kiefer...)
Ging weiter das mir alles (Sogar alte Leute mit Krückstock) super schnell waren, und an mir vorbeiflogen, dann mit erbrechen der gesamten Magensäure, verlust des Sprech und Denkvermögens, bis hin zu Schmerzen im Kopf das ich dachte er würde mir Platzen...

Mittlerweile sind die Anfälle fast schon Rutine... Wenn mein Mann nicht da ist und ich anrufe und nur etwas Prabble und heule, dann kommt er mich abholen und ins KH fahren, wo ich dann 2 große Flaschen Infusion bekommen.

Um so schneller ich Infusionen erhalte um so schneller bin ich wieder fit, und um so länger ich warte, desto länger dauert es bis zu 14 Tagen...

Und wie ist es bei euch?
Also ganz schlimm finde ich die Leute die wegen ein wenig Kopfweh gleich sagen: O, ich habe Migräne, und das ist ja so schlimm...

Ansonsten kann ich mich nicht in einen Dunklen stillen Raum legen, da ich auf grund meiner Nervensache, einen leisen TV und gesellsachaft(Z.B. meinen Mann ) brauche um nicht noch unruhiger zu werden.

Den letzten Anfall hatte ich gerade am Freitag morgen...naja da der Arzt im Krankenhaus angst hatte, er würde nicht pünktlich Feierabend bekommen, musste ich mittags für eine zweite infusion zum Hausarzt...

Wer von euch hat ebenfalls solche Anfälle?
Wie oft und wie begann es bei euch?
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Re: Migräneanfälle?

Beitragvon SandraG » 8. Aug 2010, 20:47

Ich habe seit ca. 10 Jahren Migräne, allerdings habe ich inzwischen nicht mehr so viele Anfälle wie früher. 2 im Monat waren da normal. Musste mich übergeben, in abgedunkelten Zimmern liegen und hoffen, dass die Medikamente bald wirken. Inzwischen habe ich nur noch alle 3 Monate einen Anfall, die Gründe dafür sind vielfältig und setzen sich aus Wetterfühligkeit, beginnendem vierwöchentlichem Frauenleiden und Stress zusammen. Inzwischen kann ich zwischen normalen Kopfschmerzen und Migräne unterscheiden. Wenn ich erste Anzeichen von Migräne verspüre, werfe ich mir sofort die chemische Keule ein. So kann ich einen starken Anfall vermeiden.

LG Sandra
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Re: Migräneanfälle?

Beitragvon Aylen » 11. Aug 2010, 16:12

Oje, aber es tut denoch gut, zu wissen das es anderen genauso geht(sorry).
Darf ich dich fragen, ob du auf spetzielle Medikamente eingestellt wurdest?
Bei mir wurde alles versucht, doch die anfälle kommen zuschnell und mit voller wucht(nichtmal zeit für eine Tablette).
Erinnerst du dich noch an deinen ersten Anfall?
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Re: Migräneanfälle?

Beitragvon SandraG » 11. Aug 2010, 18:37

Nein, eingestellt wurde ich nicht. Mein damaliger Hausarzt hat mir halt ein Medikament verschrieben, das dann auch geholfen hat. Ich habe das Glück, dass ich inzwischen genau merke, wann sich eine Attacke ankündigt. Dadurch hab ich es recht gut im Griff. Den ersten Anfall vor ca. 10 Jahren erkannte ich gar nicht als solchen. Ich hatte zwar starke Kopfschmerzen und hing über der Kloschüssel, aber dass das Migräne sein könnte, darauf kam ich erst einige Tage später.
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Re: Migräneanfälle?

Beitragvon Lost Empathy » 7. Mär 2013, 23:44

Sieht so aus als sei ich mal wieder der einzige Kerl der`s hat.

Ich hab schon seit meinem zehnten Lebensjahr ab und an Migräne. Damals hat man`s nicht ernst genommen und behauptet ich sei nur empfindlich oder wolle nicht zur Schule.
Anfangs war`s ja noch nicht so schlimm, aber bis heute hat sich`s geändert - ich bekomme sie zwar nicht oft - aber dann heftig. Ich kann kein Licht vertragen; Gleichgewichtsstörungen, Sehstörungen (besonders auf dem rechten Auge), Übelkeit bis hin zum erbrechen.

Wie geh ich damit um?
Ich merke es eigentlich immer sehr früh durch Druck auf dem rechten Auge und gebe mir entsprechend eine weitere Chemische Keule die das ärgste verhindert, an Arbeitstagen melde ich mich denn noch krank. Auslöser bei mir sind unter anderem Stress und/oder Wetterumschwünge.
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Re: Migräneanfälle?

Beitragvon Aericura » 7. Mär 2013, 23:57

Ich kenne mich mit Migräne nicht aus, darum kann ich dir da leider nicht helfen, aber ich habe mal gelesen, dass Migräne bei Kindern generell viel schwächer ist als bei Erwachsenen. Das erklärt, warum das anfangs nicht so schlimm war. Ansonsten weiß ich nur, dass Migräne was mit den Nerven zu tun hat, also neuroligischer Natur ist. Aber ich nehme an, du hast im Lauf der Jahre schon diverse Ärzte zu dem Thema konsultiert, oder? Sorry, dass ich nicht helfen kann.
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(Franz Kafka, Brief an Milena Jesenská vom 31. Mai 1920)
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Re: Migräneanfälle?

Beitragvon Lost Empathy » 8. Mär 2013, 00:01

Ja, alles schon durch und außer Tabletten keine Lösung. War ein Akt ein Medikament zu finden welches ich nehmen darf. Muss ja so schon eine Menge Pillen nehmen und ich bin Herzkrank, das war die Krux an der Sache. Aber gut, ist halt so, ist ja nicht so als ob ich das regelmäßig hätte. Wenn ich mir da Aylen anschaue (die Arme tut mir wirklich leid), da bin ich noch gut bestellt, tauschen möchte ich beim besten Willen nicht.

Sei froh das du den Schmerz nicht kennst - der ist echt grauenhaft, bei mir geht`s auf dem rechten Auge los und zieht sich dann bis in den Hinterkopf.
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