Was denkt ihr über unsere Gemeinschaft?

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Was denkt ihr über unsere Gemeinschaft?

Beitragvon Lantaris » 1. Mär 2010, 09:38

Was sind eigentlich so eure Vorstellungen und/oder Erwartungen an unsere Schreibgemeinschaft? Wie "seht" ihr unsere Schreibgemeinschaft so wie sie jetzt ist (Erscheinungsbild, Aktivitäten, usw.)? Ist unsere Schreibgemeinschaft eine tolle Sache oder eher etwas Überflüssiges? Was würdet ihr anders machen oder "anders sehen wollen"? Was passt euch nicht oder liegt euch im Magen? Schreibt doch mal ganz offenkundig und ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen eure Meinung und euren persönlichen Eindruck über die Schreibgemeinschaft "Schreibstübchen". Vielleicht kann man so erfahren was unsere "Mitglieder" so denken und einiges dann verbessern. Klar, man kann es unmöglich jedem und allem recht machen, trotzdem sind wir bemüht auf eure Wünsche und Vorstellungen einzugehen und sie zu realisieren wenn es dann möglich ist. Wenn niemand was sagt oder kritisiert, kann man nichts besser machen, und dann gehen wir davon aus, dass alles in bester Ordnung ist, so wie es ist. Aber das alles in bester Ordnung sein soll, kann nicht kann stimmen, wenn man mal sieht wie wenig "Aktivität" und wie wenig "Beteiligung" im Forum von seitens unserer Mitglieder stattfindet (bzw. im alten Forum stattgefunden hat). Woran mag es liegen? Machen wir was falsch?
Einige Beispiele: Verschiedene unserer Mitglieder (die im alten Forum registriert waren) haben nie wirklich im Forum mitgemacht, bzw. gepostet, waren halt nur registriert. Jetzt wo wir umgezogen sind, um uns zu "verbessern" und euch noch mehr zu bieten, sind sogar einige abgesprungen und haben sich aus unserer Schreibgemeinschaft verabschiedet, einige sogar ohne Angaben von Gründen oder einfach wort- und kommentarlos. Mit anderen Worten: Melden sich einfach nicht mehr. Ein neues Mitglied das sich in diesem "neuen Forum" registriert hat, meinte sogar, dass dieses neue Forum nicht viel mit einer Schreibgemeinschaft zu tun hätte. Sie käme hier nicht zurecht und fühle sich "erschlagen", ihr würde die Eingewöhnung (Bedienung des Forums) schwer fallen, sie vermisse Beiträge (vor allem Geschichten, Gedichte usw.) und es wäre kein Miteinander hier und hätte alles nichts mit "Schreiben" zu tun. Was denkt ihr? Befinden wir uns tatsächlich weit davon entfernt eine "Schreibgemeinschaft" zu sein und sind wir auf dem falschen Weg?
Lasst uns mal darüber ausgiebig diskutieren :roll:
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Re: Was denkt ihr über unsere Gemeinschaft?

Beitragvon Dragonheart-Sam » 1. Mär 2010, 12:20

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Re: Was denkt ihr über unsere Gemeinschaft?

Beitragvon woelfin » 14. Mai 2010, 22:46

Hallo Lantaris,
ich denke, das hier ist noch Ausbaufähig. Ich möchte gerne meine kleinen Werke einstellen und auch Kommentare dazu bekommen. Vielleicht sollten wir noch Kommentarregeln aufstellen z.B. nur hilfreiche Kommentare zuzulassen. Oder gibt es die schon?
Ich gebe zu, ich tue mich immer schwer mit Neuem. Nach einigen Klicks habe ich mich hier gut zurecht gefunden. Ich erhoffe mir hier vor allen Dingen Austausch und viele Anregungen zum Schreiben. Ich schwimme so ungern im eigenen Saft.
Aber ich gebe auch zu, bis zum Sommer habe ich eher wenig Zeit, hier sehr intensiv unterwegs zu sein.Danach (Ende meines halbjährigen Lehrgangs) bin ich bestimmt viel öfter hier.
Auf das erste Scheibstübchentreffen freue ich mich sehr.
Ich finde das Forum insgesamt sehr schön und ich fühle mich hier wohl.
Ich denke, das wächst hier noch sehr gut.Da bin ich mir ganz sicher!
LG
Petra
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Re: Was denkt ihr über unsere Gemeinschaft?

Beitragvon Aericura » 16. Mai 2010, 23:07

Ich glaube, momentan stehen hier im Forum doch eher die Spiele im Vordergrund. Wer in den letzte paar Wochen die Fprenaktivitäten verfolgt hat, wird mir da sicher zustimmen. Es mangelt an schreiberischen und diskutierfreudigen Beiträgen. Die Diskussionen anzuregen ist wohl eher Admin-Aufgabe (auch wenn jeder eine neue Diskussion starten kann), aber die Gedichte und Geschichten und sonstigen Texte können wir natürlich nicht für die Mitglieder posten. Ich werde versuchen, diesbezüglich demnächst mit gutem Beispiel voranzugehen und meine neuesten Werke endlich mal abzutippen. Hoffentlich werden dann auch ander eMitglieder wieder aktiv! ;)
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Re: Was denkt ihr über unsere Gemeinschaft?

Beitragvon Lantaris » 22. Mai 2010, 10:41

Da muss ich Aercirua zustimmen, auch ich habe bemerkt bzw. festgestellt, dass in den letzten Wochen und Monaten das Hauptaugenmerk des halben Dutzend Mitglieder die sich regelmässig im Forum rumtummeln, auf die Spielchen ausgerichtet ist. Diskussionen werden kaum oder gar nicht geführt, dabei sollen die Spielchen "nur" dazu dienen, mal eine kleine Verschnaufspause zwischendurch einzulegen. Die Hauptrichtung unseres Forums bzw. unserer Schreibgemeinschaft sollte immer noch das SCHREIBEN sein, also rege Diskussionen über dieses Thema zu führen, und seine großen und kleinen Arbeiten reinzusetzen damit man konstruktive Kritik und Hilfestellung bekommt. Viele unserer Mitglieder bleiben unserem Forum inzwischen fern, weil eben nicht viel in dieser Richtung läuft. Was ich durchaus verstehen kann, denn immerhin ist dies ein "Schreibforum" und eine "Schreibgemeinschaft", keine Spieleecke.
Das soll jetzt keine Kritik oder ein Angriff sein, nur eine Anregung. Wir müssen wieder zurück finden, zu unseren Wurzeln, zum eigentlichen Sinne dieses Forums. Wir brauchen ein wenig mehr "Professionalität" so wie zum Beispiel bei schreibwerkstatt.de oder schreibfeder.de
Auch müssen wir uns mehr am Riemen reißen, um den Leuten, die sich die Mühe machen ihre Werke reinzusetzen, auch tatsächlich Kritik, Hilfe und Anregungen zukommen zu lassen. Was nützt es mir, einen Text hier reinzusetzen, und keiner äußert sich dazu, niemand schreibt etwas dazu oder nur einer schreibt so Sachen wie "Toller Text" oder "Deine Geschichte hat mir gut gefallen. Weiter so".
Dasselbe gilt auch für das Magazin. An anderer Stelle habe ich schon mal darauf hingewiesen: Wenn keiner Kritik übt, oder die Beiträge bewertet, wird früher oder später niemand mehr etwas für das Magazin beitragen wollen, weil ja eh keine Reaktionen kommen. Das ist für viele - so glaube ich - frustrierend. Jeder möchte gerne erfahren, wie sein Beitrag denn so bei der Leserschaft angekommen ist, glaube ich. Oder was meint ihr?
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Re: Was denkt ihr über unsere Gemeinschaft?

Beitragvon Bendig » 22. Mai 2010, 17:11

Das Problem, das hier angesprochen wird, ist mir wohl vertraut. Ich kenne das schon vom Fotografieren, da ich in zwei Foto-Communities aktiv bin. Der Unterschied zum Schreiben ist: Ein Foto ist in wenigen Augeblicken visuell erfaßt, ein Kommentar dazu dauert einige Minuten.

Eine Geschichte aufmerksam zu lesen beansprucht schon eher 20 - 30 Minuten, ein sinnvoller und fundierter Kommentar dazu unter Umständen auch ein Stunde. Das macht das Reagieren auf die hier veröffentlichten Geschichten auch zu einem Zeitproblem.

Mein Vorschlag daher:

1. Jeweils nur einen Beitrag zur Diskussion stellen und in einer eigenen Rubrik deutlich rausstellen, damit jeder gleich drüber stolpert.

2. Immer einen Moderator für die Diskussion ernennen (hier sind natürlich Freiwillige willkommen). Das hilft, die Diskussionskultur zu verbesseren und hilft auch, Kriterien für die Bewertung einer Geschichte, eines Gedichtes etc. zu erarbeiten.

Das soll natürlich natürlich niemanden daran hindern , weiterhin seine Beiträge nach eigenem Gutdünken zu veröffentlichen und auf produktive Kommentare hoffen. Aber wir hätten nach dem Motto "Diskussionsaufgabe der Woche" das Ganze doch besser organisiert.

Ein weiterer Vorschlag: Mitglieder der Schreibstübchens auch mal aktiv ansprechen: "Was meinst Du zu der Geschichte?". Das hilft oft, Hemmungen zu überwinden und erhöht die Motivation zu einem Beitrag.

Lothar
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Re: Was denkt ihr über unsere Gemeinschaft?

Beitragvon Dingo » 23. Mai 2010, 11:28

Wie in den vorangegangenen Beiträgen bereits angemerkt wurde, finde auch ich es schade, dass das Schreibstübchen mehr und mehr zur "Spielwiese" wird. Aber eigentlich sind wir Mitglieder ja selbst Schuld, oder? Mich selbst schließe ich da natürlich ein. Ich gebe zu, wenn ich einen Text soweit überarbeitet habe, dass ich ihn für fertig erkläre, schicke ich ihn zu einem Wettbewerb oder einem Verlag, und dann ist er für mich erst einmal erledigt, bis das Lektorat sich meldet oder eine Absage eintrudelt. Dazu kommt, dass ich die fertigen Texte extern abspeichere, und dann bin ich im Nachhinein zum Suchen echt zu faul :oops: .

An Lothar ein Dankeschön dafür, dass er darauf aufmerksam gemacht hat, dass Kritisieren nicht nur Meckerei ist, sondern auch Arbeit macht. Mit einer halben Stunde pro Text stimme ich da voll zu. Der Autor des Textes sollte vielleicht auch dran denken, dass eine Lesermeinung für sich stehen kann, auch wenn man nicht mit ihr übereinstimmt (oder noch gar nicht in der Lage ist, Kritik anzunehmen). Der Wortwechsel zum "Goethepark"-Beitrag ist da wohl ziemlich ausgeufert, und ich gebe zu, dass ich da etwas überreagiert habe. Dafür entschuldige ich mich im entsprechenden Beitrag auch, versprochen. :oops: Es ist allerdings so, dass sich nicht nur der Autor eines Textes über Kritik ärgert, die er für nicht angemessen hält, sondern auch der Kritiker, wenn er merkt, dass der Autor überhaupt keine Kritik annehmen will oder kann.
Dingo
 

Re: Was denkt ihr über unsere Gemeinschaft?

Beitragvon Aericura » 25. Mai 2010, 08:00

Ich hätte da auch noch einen Vorschlag:

Was das Kommentieren angeht, ist es bei langen Werken viel Zeitintensiver und kann so den ein oder anderen potentiellen Kommentator abschrecken. Oder man hat gerade keine Zeit, will sich den Beitrag merken und später kommentieren... Und dann vergisst man ihn. Das kenne ich zur Genüge, auch wenn es bei mir meist nicht die Frei- sondern die Uhrzeiot ist, denn nachts um zwei leidet mit zunehmender Müdigkeit unte rUmständen auch die Qualität de rKommentare... ^-^°
Darum halte ich eine Regelung für angebracht, die auch in der Schreibwerkstatt zu Anwendung kommt: Die Mitglieder sind dazu angehalten, größere Werke "portionsweise" zu veröffentlichen. Auf diese Weise kann man einen überschaubaren Teil der Geschichte kommentieren und anschließend seine ganze Aufmerksamkeit dem Nächsten widmen.
In der Schriebwerkstatt ist die Fausregel: Ca. 1000 Worte pro Teil (Bei 1200 Worten muss man natürlich nicht für die "übrigen" 200 einen neuen Beitrag verfassen, aber bei 1900 wäre es angebracht ). Und ich denke, das ist auch hier keine schlechte Lösung. Mein Werk "Blutsauger's Blut" veröffentliche ich nach diesem Prinzip. ;)
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Re: Was denkt ihr über unsere Gemeinschaft?

Beitragvon Sofian » 29. Mai 2010, 14:42

Hallo,

da die SWS hier gerade als Beispiel genannt wird und ich dort im Team bin, gebe ich erst einmal meinen Senf dazu, dann zum Rest:

Die Kommentarregeln in der Schreibwerkstatt sagen aus, das erst 2 Werke konstruktiv kommentiert werden müssen, bevor überhaupt ein Werk eingestellt werden kann. Ein Werk darf auch nur um die 1000 Worte haben. Allerdings haben wir in der Schreibwerkstatt auch knapp 1000 aktive Mitglieder, die mehr oder weniger regelmäßig mit drüber schauen und kommentieren sowie eine Stammuserschaft von knapp 150 Leuten, die täglich da sind. So etwas trägt ein Forum und dort sind diese Regeln mehr als angebracht. Hier allerdings wären solch strikte Kommentarregeln eher weniger hilfreich, weil sich das Forum trotz einjähriger Geschichte immer noch im Aufbau befindet. Es hat nicht die Basis, die eine Schreibwerkstatt, ein DSFo oder Kurzgeschichten.de hat. Die 1000 Wort Regel allerdings ist aus meiner Sicht durchaus angebracht.



So, zur Textkritik:

Einerseits ist es ein Problem, das die Basis eben noch nicht so groß ist, das alles kommentiert wird. So etwas schreckt dann im Nachhinein wieder ab und lässte einen weniger Werke einstellen. Das ist ein Teufelskreis. Leere Foren sind keine gute Werbung.

Hier gibt es momentan zu viele Foren für Textvorstellung. Im Moment haben wir hier 2 Kurzprosa Foren, die noch einmal unterteilt sind. Viele davon sind leer. Es würde besser wirken, wenn man weniger, aber dafür benutzte Foren hat. Beispielsweise ein Oberforum "Kurzprosa" und als Unterforen "Fiktion", "Kinder" und "Non-Fiktion" und diese dann befüllt, statt viele leere zu haben. Man kann immer noch, wenn man sieht, das man plötzlich 25 Fantasy Geschichten hat, ein neues Fantasyunterforum eröffnen und dann die bestehenden Geschichten hinein verschieben.

Ich persönlich würde das Forum nur in die Bereiche "Hausaufgaben", "Prosa", "Kurzprosa" und "Lyrik" einteilen und Unterforen nach Bedarf erstellen. So wirkt das Forum auf den ersten Blick nicht leer, sondern gut besucht und dann bleibt man eher schon mal hier und registriert sich. ;)


Beim Kommentieren spielt auch der Zeitfaktor eine große Rolle. Ich benötige für einen ordentlichen Kommentar zu einer Geschichte, bei dem ich mir sage, das ich mit ihm zufrieden bin und er dem Autoren hilft, gut und gerne mal 3 bis 4 Stunden. Und das bei Geschichten, die teilweise vielleicht 1300 Worte in einem Teil haben. Ich mache dabei meist eine Grammatik und Rechtschreibungscheck, bevor ich dann auf die wirkliche inhaltliche Kritik eingehe. Dabei untersuche ich einen Text auf Logik, roten Faden, Verständnis, Sachfehler... das ganze Programm. Deshalb dauert das meist und dann fehlt die Zeit...

Das aktiv ansprechen hat etwas von betteln um Kommentare. So etwas finde ich persönlich sch*iße und jeder, der bei mir bettelt, dem kommentiere ich keine Geschichte, egal, wie ansprechend sie ist. Es gibt zwar Ausnahmen, wenn ich einen User länger kenne und schätze, aber bei Usern, mit denen ich nicht viel zu tun hatte? Nope.

LG Sofian :D
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Re: Was denkt ihr über unsere Gemeinschaft?

Beitragvon Bendig » 2. Jun 2010, 10:58

Es als Bettelei zu bezeichnen, wenn einer mal um eine Meinungsäußerung bittet, und solche User "links liegen" zu lassen, finde ich allerdings sehr unhöflich um nicht zu sagen kaltschnäuzig. Der Sinn einer Gemeinschaft besteht in der Solidarität und der gegenseitigen Hilfsbereitschaft!

Lothar Bendig
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