Mein langweiligstes Buch

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Mein langweiligstes Buch

Beitragvon Lantaris » 27. Feb 2010, 10:03

Jeder hat bestimmt schon mal ein Buch gekauft von dem man glaubte, es sei absolut lesenswert. Doch bereits nach den ersten Seiten ist die Enttäuschung groß. Man kam nicht mal bis zur Hälfte und das Buch verschwand im Stapel und wurde nie wieder zur Hand genommen.
Was sind eure langweiligsten Bücher die ihr gelesen habt? Bei welchen Büchern habt ihr einen eindeutigen Fehlgriff getan? Wenn möglich, gebt eine Begründung an, warum dieses Buch so schrecklich öde und langweilig war.
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Re: Mein langweiligstes Buch

Beitragvon Aericura » 10. Mär 2010, 14:46

"Hüter der Erinnerung" von Lois Lowry!

Es geht um einen Jungen, dessen Namen ich jetzt nicht mehr weiß. Das Buch spielt in der Zukunft und der Mensch besitzt keinerlei Individualität mehr. Es gibt Einheitskleidung, einen Einheitshaarschnitt und nicht mal mehr Geburtstage. Wenn die Kinder altern (alle zusammen an einem bestimmen Tag im Jahr), wird in einer großen Halle eine Veranstaltung abgehalten, in der den Kindern je nach Alter der neue Einheitshaarschnitt, die neue Einheitskleidung, ein Fahrrad oder ähnliches überreicht wird. Jede Familie bekommt morgens und abends das gleiche Essen, wie die Nachbarn und nichts sucht man sich selber aus. Berufe, Ehepartner und selbst Kinder werden zugeteilt. Das, was wir als Mutter bezeichnen, ist dort die Gebärerin und das gilt als schmutziger, unreiner Beruf.
In dieser Zeit lebt eben jener Junge und wird zum nachfolger des "Hüters der Erinnerungen" eingeteilt. Er bekommt nun die Erinnerungen, die der Hüter bewahrt und soll somit in ein paar Jahren dessen Posten übernehmen. Dabei bekommt er Erinnerungen, did die Menschheit zu diesem Zeitpunkt längst vergessen hat: Krieg, Tiere, Musik, Farben, Jahreszeiten (Stichwort Klimakontrolle) und vieles mehr. Er will dann den Menschen diese Erinnerungen zurückgeben, indem er aus der Gemeinschaft flieht.

Es handelt ich hierbei um ein Jugendbuch, das ich mir nur gekauft habe, wiel unsere Deutschlehrerin es damals von uns verlangt hat. Bekanntermaßen finden junge Menschen die Unterrichtslektüre ja generell langweilig, aber dieses finde ich auch heute noch schlecht, obwohl mittlerweise fast 10 Jahre vergangen sind, seit ich es lesen musste.

Zum Schluss noch eine kleine Anmerkung: Mein Verlobter, dem ich das Buch vor 2 Jahren abgetreten habe, fand es toll.
„... dieses weiße Papier, das kein Ende nehmen will, brennt einem die Augen aus und darum schreibt man.“
(Franz Kafka, Brief an Milena Jesenská vom 31. Mai 1920)
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Re: Mein langweiligstes Buch

Beitragvon Dingo » 11. Mär 2010, 11:40

Es ist vielleicht nicht das langweiligste Buch, das ich gelesen habe, aber das, was mir momentan gut beim Einschlafen hilft. Fünf Seiten und ich bin weg.

Emile Zola - Der Totschläger

Ich weiß, einen Klassiker sollte man sicher nicht schlecht machen. Aber bei dem Titel hatte ich mit einer straffen Handlung gerechnet. Doch es passiert nicht viel. Zwanzig Seiten lang wird darüber berichtet, wie die Familie ein Essen mit Nachbarn vorbereitet, mindestens ebenso lange (nicht am Stück, dafür immer wieder), wie die Männer durch die Kneipen ziehen und "dem Weine zusprechen".

Inzwischen habe ich mich durch ungefähr 2/3 des Buches gequält. Ich denke, den Rest schaffe ich auch noch, aber es kann eben dauern, weil ich schnell drüber einschlafe.
Dingo
 

Re: Mein langweiligstes Buch

Beitragvon xXx-TwilightGirl-xXx » 14. Mär 2010, 17:42

Eragon

Ich weiss, dass viele Leute nicht dergleichen Meinung sind wie ich, doch ich finde dieses Buch wirklich todlangweilig. Den ersten Band ging ¨ja noch gerade, doch die anderen Bände habe ich nicht einmal zu Ende gelesen.
xXx-TwilightGirl-xXx
 


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