Komplizierte Liebe - 9. Ungemütliches Abendessen

Die Mehrteiler-Story KOMPLIZIERTE LIEBE von Nailra

Komplizierte Liebe - 9. Ungemütliches Abendessen

Beitragvon Nailra » 3. Okt 2010, 17:28

Es ist wieder soweit! Die Liebesgeschichte zwischen Cora und Vinc geht weiter! Sorry, dass es so lange gedauert hat! Für jeden Kommentar, für jede Kritik freue ich mich riesig! :feedback:



Es war 18.57h und jemand hupte unten vor der Tür. „Cora, sie sind hier!“, schrie Flo aus dem Wohnzimmer. Ich stand in meinem Zimmer vor dem Spiegel und starrte mich an. Ich hatte ein schwarzes Minikleid mit extra tiefem Ausschnitt angezogen. So konnte ich es Brian immer heimzahlen. So machte ich ihn nämlich nervös. Das hatte ich mit 18 herausgefunden, als ich mit Freundinnen ausgegangen bin und er bei meinem Anblick einen Steifen bekommen hatte. Ich schlüpfte in meine High Heels und trat aus meinem Zimmer. Flo und Vinc sprachen vor dem Eingang miteinander und als Vinc mich sah, klappte ihm der Mund auf. Flo schüttelte den Kopf und sagte:„ Nicht schon wieder, Cora!“ Vinc schaute verwirrt zu Flo und er erklärte ihm:„ Das, was du gerade siehst und wie ich sehe, sehr gefällt, ist das Brian-Outfit. Dieses Kleid und diese Schuhe trägt sie immer nur dann, wenn sie sich mit Mom UND Brian trifft. Sie macht ihn nervös und wie sie sagt, kann sie ihm so heimzahlen was er uns, insbesondere ihr, antut. Ich weiss, bescheuert! Cora, willst du dich nicht lieber umziehen?“
„Nein, können wir jetzt endlich gehen? Ich will es hinter mich bringen!“, antwortete ich kalt. Ich wollte eigentlich nicht so gemein mit ihnen reden aber ich hatte mich schon seelisch auf den Abend vorbereitet und meinen Geist verschlossen. Ich lief dich hinter Flo hinunter.„ Das wird schon gut gehen! Keine Angst, Cora.“ Wenn er wüsste wie das abläuft! Er war ja seit mehr als 10 Jahren ausgezogen! Brian lächelte höhnisch als er uns sah.„ Versteckt sich hinter dem Rücken ihres Bruders! Man meint nicht, dass sie schon 21 Jahre alt ist!“ Wir stiegen ein und bis zum Restaurant Sternen sprach keiner ein Wort. Wir bestellten und schwiegen weiter. Wir assen und schwiegen. Auf einmal schlug Mom die Gabel auf den Tisch und sagte laut:„ Um 23.30h geht dein Flugzeug! Wir können uns weiter anschweigen, mach was du willst! Fliegen wirst du so oder so!“
„Nein, Mom. Du hast du dich geschnitten. Ich bleibe hier bei Flo.“
„Ich bin deine Mutter und befehle dir zurück zu gehen!“
„Ich bin 21 Jahre und alt genug um selber Entscheidungen zu treffen!“
„Rein rechtlich…“
„Rein rechtlich auch und DAS weiss ich bestimmt besser als du! Ich schlage euch vor, dass wir zu Ende essen, ihr uns dann nach Hause fahrt und wir uns nur noch zu Weihnachten sehen und sogar das stinkt mir jetzt schon!“ Brian schnappte hörbar nach Luft. „Kleines Fräulein. Nicht so schnell! Wir sind immer noch deine Eltern. Du kannst uns nicht einfach so wegschicken. Wir haben da immer noch ein Wörtchen mit zu reden. Deine Mutter zahlt ein Haufen Kohle für diese Uni in Kanada! Sie schuftete jeden Tag damit sie am Ende des Monats diese fette Rechnung bezahlen darf und dass ist der Dank dafür? Sie hat vergebens 2 Jahre lang all diese Rechnungen bezahlt nur damit du sie nur noch an Weihnachten sehen willst?! Wie willst du eigentlich leben so ohne Geld? Ohne dieses Geld, welches deine Mom immer auf deine Kreditkarte tut damit du in Kanada dir etwas leisten konntest? Hmmm?! Über das hast du gar nicht überlegt, oder? Wo wirst du wohnen?“
„Sie wird bei uns wohnen“, mischte sich Flo ein, „ wir haben noch ein Zimmer frei.“
„Pah! Wegen dem hat sie trotzdem kein Geld!“
„Schon einmal etwas von ARBEITEN gehört?!“, schrie ich ihn an. Sämtliche Gäste drehten sich zu uns um und schüttelten verständnislos den Kopf bevor sie sich wieder ihrem Essen widmeten. Während ich mit Brian ein Streitgespräch anfing, hörte ich wie Flo sich gegenüber Mom verteidigen musste: dass ich auf mich alleine aufpassen könne und falls nötig, er ja auch noch da sei. Als Mom ihn zwang, zuzugeben, dass er nicht einmal auf sich selber aufpassen könne, stand er auf und sagte:„ Cora, wir gehen!“ Ich war froh, denn ich war kurz davor Brian Eine zu klatschen. „Schon vergessen: ihr seid mit uns da!“, sagte Brian und hob mit einem triumphierenden Grinsen den Autoschlüssel. Flo konterte:„ Schon vergessen: Es gibt Freunde!“ Er schüttelte sein Handy. Wir liefen nach draussen und Flo rief Vinc an. Nachdem er die Lage kurz erklärt hatte, sagte er:„ Gut, wir laufen dir entgegen.“ Ich hackte mich im unter und er verdeutlichte:„ Wir brauchen die nicht, Schwesterherz. Du und ich, wir sind unsere Familie. Ohne sie, ist es sowieso besser! Hier“, er gab mir seine Jacke, welche ich dankend anzog. Ich hatte nämlich, so schlau wie ich war, meine Jacke ihm Restaurant liegen gelassen. „ Warte schnell“ Ich zog meine High Heels aus und liess sie einfach dort liegen. „Warum lässt du die hier liegen? Sie passen dir gut.“
„Ich brauche sie nicht mehr.“ Wir liegen einige Schritte weiter , als ich fragte:„ Stehen sie mir wirklich?“ Er nickte. Kurzerhand rannte ich zurück, was Flo lauthals zum Lachen brachte. Als wenige Minuten Vinc zu sehen war und wir einstiegen, lachte Flo immer noch. Ich setzte mich nach hinten und schaute abwesend aus dem Fenster. Flo erzählte wie es gelaufen war und Vinc schaute immer wieder mitleidig in den Rückspiegel. Zuhause ging ich direkt in mein Zimmer. Endlich konnte ich weinen. Die Tränen flossen über mein Gesicht und prallten auf meine Hände auf. Ich setzte mich auf das blaue Sofa und weinte einfach vor mich hin, als jemand sanft an die Tür klopfte. Vinc öffnete die Tür und schaute mich an.„Cora, kann ich etwas für dich tun?“
„Nein…“ Er seufzte und schloss die Tür wieder. Nach einigen Sekunden kam er rein, schloss die Tür und baute sich vor mich auf.„Weisst du, du bist eigentlich ziemlich gemein. Ich möchte dir helfen, doch du verschliesst dich völlig!“ Ehe ich bemerkte was mit mir geschah, war ich in seinen Armen und schluchzte vor mich hin. Er legte, sichtlich verwundert auf meine Reaktion, die Arme um mich und streichelte sanft meinen Rücken um mich zu beruhigen.„Scht…. Ist ja gut. Ich habe es nicht so gemeint.“
„Vinc“, flüstere ich leise, „ Ich habe meine Mutter eigentlich sehr lieb! Ich möchte nicht so gemein zu ihr sein. Aber Brian… Wegen Brian verändert sie sich komplett! Ich weiss gar nicht, was ich machen soll! Ich war mein ganzes Leben in der Schule. Arbeiten ist für mich ein Fremdwort!“
„Mach dir keine Sorgen. Flo und ich werden dir helfen. Und wegen deiner Mutter musst du dich auch nicht quälen! Bald wird sie merken, wie sehr du ihr fehlst. Was wird schon wieder!“ Mit tränenverschleiertem Blick schaute ich zu ihm hoch. „Danke... ich werde mich jetzt umziehen, also wenn du vielleicht raus gehen könntest?“
„Oh, ja klar. Wenn du noch etwas brauchst, ich bin in meinem Zimmer.“ Wie lösten uns aus der Umarmung und er ging in sein Zimmer. Ich zog mir ein XL-T-Shirt an und legte mich schon hin. Eines stand fest: Vinc gefiel mir besser, als mir lieb war!
Zuletzt geändert von Nailra am 5. Okt 2010, 14:24, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Komplizierte Liebe - 9. Ungemütliches Abendessen

Beitragvon Aericura » 5. Okt 2010, 08:09

Vinc und Cora! Vinc und Cora! *singsang*

Jetzt ist aber erstmal Meckern angesagt:

Ich wollte eigentlich nicht so gemein mit ihnen reden aber ich hatte schon seelisch auf den Abend vorbereitet und meinen Geist verschlossen.


Es muss heißen "ich hatte MICH schon seelisch..."

Ich bin 21 Jahre alt und alt genug um selber Entscheidungen zu treffen!


Zweimal "alt"? Reicht es nicht, wenn sie 21 Jahre ist?

Ich schlage euch vor, dass wir zu Ende essen, ihr uns dann nach Hause fährt


nach Hause fahrt

Während ich mit Brian ein Streitgespräch anfingen,


Entweder: "während ich mit Brian ein Streitgespräch anfing", oder "während ich und Brian ein Streitgespräüch anfingen"

Nachdem er die Lage kurz erklärt hatte, sagte er:„ Gut, wir laufen die entgegen.“


Wir laufen DIR entgegen

Ich möchte dir helfen, doch du verschliesst dich fölig!


Öhm... muss ich zu "fölig" was sagen? Zum Beispiel, dass es "völlig" heißen muss? :haeh:

So, fertig gemeckert! ;)
Halt nein, doch noch: Der Teil ist viel zu kurz und Vinc kommt viel zu selten vor! >_<

Und jetzt darfst du gaaaaanz viel weiterschreiben! ^-^
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(Franz Kafka, Brief an Milena Jesenská vom 31. Mai 1920)
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Re: Komplizierte Liebe - 9. Ungemütliches Abendessen

Beitragvon Nailra » 5. Okt 2010, 14:26

Und wieder einmal: Danke Tine! Danke, dass du es immer liest und korrigierst!
(man war völlig ein peinlicher Fehler xD wie habe ich es geschrieben?! fölig?! hahahahahh)

Der nächste Teil kommt wahrscheinlich morgen... heute abend schaffe ich es wahrscheinlich nicht... mal schauen! So... wo bleibt Szandor? :knueppel: :grinsen:
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Re: Komplizierte Liebe - 9. Ungemütliches Abendessen

Beitragvon Aericura » 5. Okt 2010, 15:01

Ähm... ähm.. ähm... Sitzt noch in meinem Notizbuch und wartet darauf, auf den Compi losgelassen zu werden... ^-^°

Aber momentan ordne ich uralte Werke, die in meinem ganzen Zimmer verstreut deponiert sind... Und finden, ordnen, abheften... lesen XD... Das wird sicher noch so ziemlich den Restd e sTages in Anspruch nehmen. Also vor morgen siehst du ihn auch nicht wieder... ^-^°
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Re: Komplizierte Liebe - 9. Ungemütliches Abendessen

Beitragvon Nailra » 11. Okt 2010, 12:13

... ich komme einfach nicht weiter O.o
Woran das wohl liegt?! Ideen habe ich tausende... aber ich bring sie einfach nicht auf Papier! :weinen:
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Re: Komplizierte Liebe - 9. Ungemütliches Abendessen

Beitragvon Aericura » 11. Okt 2010, 12:20

Setz dich nicht unter Druck! Iss was Schönes, lüfte dein Zimmer gut durch oder mache einen Spaziergang, um auf andere Gedanken zu kommen. Sowas hilft oftmals wahre Wunder. ^-^
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