Komplizierte Liebe - 11. Erster Arbeitstag

Die Mehrteiler-Story KOMPLIZIERTE LIEBE von Nailra

Komplizierte Liebe - 11. Erster Arbeitstag

Beitragvon Nailra » 1. Nov 2010, 22:55

Es ist wieder soweit! Am Anfang muss ich eine Information durch geben:
Micha heisst ab sofort Michael :supi:
Ok! Dann wollen wir mal:

11. Erster Arbeitstag
Der Dienstagabend ging ganz uninteressant zu Ende: Flo hat gekocht und dann haben wir zusammen Fern gesehen. Irgendwann, zu spät wenn ihr mich fragt, ist Vinc nach Hause gekommen, hat den Rest vom Abendessen aufgewärmt und hat sich zu uns gesellt. Ich verabschiedete mich so gegen 22 Uhr und legte mich schlafen. Ich musste fit sein für meinen ersten Arbeitstag.
Mein Wecker klingelte um 6 Uhr und holte mich aus wilden Träumen. Ich duschte, zog mich an und Frühstückte. Flo verliess kurz darauf die Wohnung und Vinc setzte sich zu mir an den Küchentisch.
„Bereit für deinen ersten Arbeitstag?“, fragte er. Ich nickte.
„Fährst du nachher gerade mit mir?“ Ich nickte wieder. Seltsamerweise hatte ich keine Lust mit ihm zu sprechen. Und weshalb? Er hatte mich gestern ziemlich deutlich gemacht, dass er mit seinem ach so tollen Kai alleine sein wollte.
„Ist was?“
„Nein, so früh am Morgen rede ich einfach selten.“ Er nickte und liess mich in Ruhe.
20min später fuhren wir zur Werkstatt.

Er erklärte mir was ich machen musste. Alles sehr einfach für mich, denn ich hatte schon Übung mit dem. Rechnungen hier rein, Rechnungen dort rein, diesen Brief schreiben, diesen Brief beantworten.
Nach einer Weile verstand ich warum er Hilfe benötigte. Er arbeitete ganz alleine. Und warum? Weil sein Ego zu gross war. Er wollte niemanden, ausser seinen Grossvater, an die Autos lassen.
Voller Tatendrang stürzte ich mich in die Arbeit und ab und zu gönnte ich mir einen Blick durch das Fenster, bei dem ich direkt in die Werkstatt sah.
Plötzlich stand Vinc vor der Tür.
„Cora, könntest du schnell kommen? Ein Kunde ist da und holt sein Auto ab. Das wäre der andere Teil deiner Arbeit. Bei Herrn Adentiri zeige ich dir was ich meine. Kannst du bitte in der untersten Schublade den grossen, schwarzen Mercedesschlüssen mit der kleinen zwei raus holen? Ja, genau den“ Ich gab ihm den Schlüssel und wir gingen zu dem schwarzen Mercedes Benz.
„Herr Adentiri, das ist Cora Anderson, meine Angestellte. Also, ich habe euch ja schon gesagt, als Ihr den Wagen gebracht habt, dass es wohl die Bremsen sind. Dies hat sich bestätigt, als ich den Wagen komplett durch gecheckt habe. Ich musste sie auswechseln. Das Problem sollte jetzt nicht mehr auftreten. Hier, den Schlüssel. Also sie beim nach Hause fahren irgendetwas bemerken, was Ihnen nicht normal erscheint, kommen Sie bitte sofort wieder zurück. Ich muss Ihnen wohl nicht erklären, dass die Bremsen eine wichtige Angelegenheit ist.“ Herr Adentiri lachte.
„Hat immer ein Witz auf Lager, dieser Vincent. Ich danke Ihnen, dass Sie das so schnell reparieren konnten! Bill hat mir gesagt, er würde 2 Wochen brauchen und Sie haben es in 2 Tagen gemacht! Ich werde sie weiter empfehlen.“
„Vielen Dank! Kommen Sie gut nach Hause.“ Sie schüttelten sich die Hand, dann reichte er auch mir die Hand, stieg ein und fuhr davon. „Wau, wie professionell!“ sagte ich mit einem spöttischem Ton.
„Mal schauen wie du es machst, dann erst reden wir weiter!“, erwiderte er und deutete auf einen Mann, der gerade die Werkstatt betreten hatte. Es war Michael, Vinc Freund. „ Das ist doch nicht dein Ernst!“ Er nickte aber und sagte mit einem Grinsen:„ Ich übernehme sobald du nicht mehr weiter weist. Es ist der graue Golf dort hinten. Der Autoschlüssel hat eine kleine drei drauf und vergiss seine Akte nicht, sie liegt auf dem Pult.“ Er ging zu Michael und ich holte den Schlüssel und die Akte. Ich kam mir wie ein Hündchen vor, dass herum kommandiert wird. Ich wollte es so schnell wie möglich hinter mich bringen, also bemerkte ich nicht, dass ich eine falsche Akte genommen hatte.
„Hi Cora! Also wie geht es meinem Baby?“ Michael tätschelte sein Auto. Ich verdrehte die Augen. Wie können Männer nur auf Autos stehen?!
„Hi Michael“, sagte ich und schlug die Akte auf. Ich las sie kurz durch und sagte dann:„ Das Schlimmste hat sich bestätigt, Michael. Dein Auto kann Vinc nicht mehr retten. Du musst es verschrotten…“
„WAS?!“, schrien Michael und Vinc gleichzeitig.
„Das kann nicht sein. Zeig mal her!“ Vinc nahm mir die Akte aus der Hand, las und fing dann an laut zu lachen.„Du hast die Akte von David Clervi!“ Erleichter seufzte Michael. „Du hast mir aber einen Schrecken eingejagt!“
„Und mir erst. Ich übernehme in diesem Fall. Schau es dir nochmal bei einem Profi an. Also, die Kupplung ist…“ Weiter hörte ich nicht mehr, denn ich hatte mich umgedreht und war in mein Büro gestampft. Ich setzte mich ans Pult und arbeitete weiter. Immer wieder schielte ich aus dem Fenster, doch Vinc sprach seelenruhig mit Michael weiter. Man konnte sehen, dass sie nicht mehr über das Auto sprachen. Nach einer Weile verabschiedete sich Michael und Vinc kam zu mir. Er setzte sich mir gegenüber auf einen Stuhl und schaute mich an. „Was ist los?“
„Nichts“
„Klar und ich bin George Clooney!“
„Musstest du gerade so matchohaft sein?“
„Und du? Musstest du dich über mich lustig machen?“ Ich schaute zu ihm.
„Hab ich doch gar nicht!“
„Nein, überhaupt nicht.“ Ich hielt seinem Blick nicht stand und widmete mich wieder den Blättern vor mir. „Also gibst du es zu.“
„Gar nicht! Ich habe gar nichts getan!“
„Seit heute Morgen bist du ziemlich gemein, Cora…“
Das versetzte mir einen Stich. Ich schaute ihn wieder an und nun war sein Blick nicht mehr wütend. Eher ziemlich verletzt und traurig. „Und ich weiss einfach nicht warum. Habe ich etwas Falsches getan?“
„Nein, hast du nicht… Es tut mir leid. Ich weiss auch nicht was mit mir los ist! Wahrscheinlich bekomme ich bald meine Periode.“ Ich grinste und er schenkte mir sein Lächeln.
„Also ist wieder alles in Ordnung?“
„Ja“
„Heute Abend gehe ich mit meinen Kumpels essen. Möchtest du auch mitkommen?“
„Darf ich das denn? Ist vielleicht besser wenn ich nicht komme und dich mit deinen Freunden alleine lasse.“
„Nein, ist schon ok. Michael hat mich vorhin gefragt ob du auch kommen möchtest. Er hat es so zu sagen organisiert, denn er will uns etwas sagen.“ Er grinste.
„Ok, dann komme ich gerne.“
„Toll! Also, ich geh dann wieder an die Arbeit.“ Er widmete sich wieder den Autos und ich dem Papierkram…


:feedback: Danke im Voraus!
Das wahre und sichtbare Glück des Lebens
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Re: Komplizierte Liebe - 11. Erster Arbeitstag

Beitragvon Aericura » 2. Nov 2010, 19:26

Diesen Teil hast du wohl sehr flüchtig geschrieben? Da ist eine ganze Menge zu bemängeln! Aber (zu deinem Glück) eigentlich nur grammatikalische Fehler. ;)

Mal sehen, ob ich das alles zusammen kriege... *seufz*

Der erste Absatz: Das ist zwar jetzt doch kein grammatikalischer Fehler, aber bemängeln muss ich ihn trotzdem. Diese Aufzählung was Cora wann wie gemacht hat ist einfach LANGWEILIG! Die Uhrzeiten sind nicht wirklich wichtig für den Fortlauf der Geschichte und die Aufzählung... Naja... Kann man machen, aber wenn, dann bitte interessanter!

20min später fuhren wir zur Werkstatt.


"Min" kannst du schreiben, wenn du mit Freunden chattest oder wenn du dir Notizen machst, aber in einer Geschichte solltest du dir dann doch die (5 kleine Wörtchen, die mit d anfangen... o_O) Zeit nehmen, das Wort "Minuten" auszuschreiben. Außerdem müsste zwischen die Zahl und die Zeiteinheit ein Leerzeichen.

den grossen, schwarzen Mercedesschlüssen mit der kleinen zwei


1. den großen(,) schwarzen Mercedesschlüssel ohne n und dafür mit l
2. "mit der kleinen Zwei", denn die Zahl ist hier substantiviert

Also, ich habe euch ja schon gesagt, als Ihr den Wagen gebracht habt, dass es wohl die Bremsen sind.


"Ihr" als Anrede? Das kenne ich nur aus Mittelalter- und Fantasygeschichten... Und da du ein paar Zeilen später tatsächlich "Sie" verwendest, solltest du dich für eins von beiden entscheiden.

Also sie beim nach Hause fahren irgendetwas bemerken


Fehlt nach dem "also" vielleicht ein Wort?

Ich muss Ihnen wohl nicht erklären, dass die Bremsen eine wichtige Angelegenheit ist.


"... eine wichtige Angelegenheit sind." Denn "die Bremsen" ist die Mehrzahl.

„Wau, wie professionell!“


Okay, hier brauche ich Hilfe: "Wau" kenne ich als den Laut, den Hunde machen. Was du meinst, habe ich als "Wow" kennen gelernt. Wurde es inzwischen eingedeutscht?

weist


"weißt", denn es kommt von "wissen" und nicht von "den Weg weisen".

Der Autoschlüssel hat eine kleine drei


eine kleine Drei - wiederum eine Substantivierung

Ich kam mir wie ein Hündchen vor, dass herum kommandiert wird.


"das" - Falls es kein Flüchtigkeitsfehler ist, weise ich dich auf einen häufigen Irrtum hin: Dass "dass" zu schrieben ist, ergibt sich nicht daraus, dass zuvor ein Komma steht, sondern aus dem Zusammenhang. Sobald du "jenes", "welches", ... einsetzen kannst, schriebst du "das" mit einem S.

„Musstest du gerade so matchohaft sein?“


Das T ist hier Fehl am Platz, denn wenn sie die Rechtschreibung in diesem Zusammenhang nicht geändert hat, dann schreibt man "Macho".

So, und jetzt will ich wissen, was Michael zu sagen hat, also schrieb mal gaaaanz schnell weiter! ;)
„... dieses weiße Papier, das kein Ende nehmen will, brennt einem die Augen aus und darum schreibt man.“
(Franz Kafka, Brief an Milena Jesenská vom 31. Mai 1920)
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Re: Komplizierte Liebe - 11. Erster Arbeitstag

Beitragvon Nailra » 3. Nov 2010, 21:33

Merci beaucoup, Tine!
Und wieder einmal hast du recht: ich habe diesen Text einfach runter geschrieben ohne wenn und aber...
An dieser Stelle sollte ich vielleicht noch sagen: Ich habe mir dieses Jahr am 01.01.10 fest vorgenommen, dass ich meine Texte durchlese und korrigiere was ich weiss... aber wie du vielleicht schon sehen kannst: Ich bin gescheitert :bekloppt:
Ich bin nicht so fähig dafür... ich "überseh" die Fehler (und das meine ich wirklich so)
Da könnte z.B. wier essen Pizza. stehen und ich würde es nicht sehen! :auweia:

Erklärung: Sorry, "Wau" habe ich aus dem Schweizerdeutschen genommen... :oops: das bedeutet eigentlich das gleiche wie "wow" einfach in Schweizerdeutsch... ups...
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Re: Komplizierte Liebe - 11. Erster Arbeitstag

Beitragvon Aericura » 3. Nov 2010, 21:44

Es ist schwer eigene Texte korrigieren, wenn sie noch "frisch" sind. Aber dafür hast du ja uns! ;)

Noch ein Tipp zum Thema: Die Rechtschreibung einzelner Worte kann man leichter überprüfen, wenn man den Zusammenhand außen vor lässt. Am einfachsten ist das, wenn man den Text einfach rückwärts liest. Das hat meine Grundschullehrerin uns bei einem unserer ersten Diktate erklärt. Ich habe diese Taktik dann beibehalten, bis ich angefangen habe, sämtliche Texte am Compi zu schreiben (der sofort eine rote Linie zieht, wenn seiner Meinung nach etwas nicht richtig geschrieben wurde). Es funktioniert aber wirklich.

Was "wau" angeht, wollte ich einfach wissen, wie da die aktuelle Lage ist. Wenn es im Schweizerdeutsch so geschrieben wird, dann akzeptiere ich es so.
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